Sammlungen auf der Strasse

Rund 80 Prozent aller Haushalte in der Schweiz haben im Jahr 2005 gespendet. Das ist viel. Leider zieht Spendenfreudigkeit aber auch schwarze Schafe an. So wurde kürzlich vor einem Einkaufsgeschäft in einer grösseren Ortschaft für Organisationen mit ZEWO Gütesiegel gesammelt, ohne dass diese davon wussten.

Sammlungen «im Auftrag» eines bekannten Hilfswerks

Es kommt immer wieder vor, dass Gruppen oder einzelne Personen auf der Strasse oder an der Haustüre für einen «guten Zweck» sammeln. Dabei handelt es sich meist um freiwillige Helferinnen oder Helfer oder beauftrage Personen, die um Spenden für ein Hilfswerk bitten. Es kommt aber auch vor, dass Personen behaupten, für Hilfswerke zu sammeln, ohne dass diese etwas davon wissen oder jemanden dazu beauftragt haben. In diesen Fällen ist Vorsicht am Platz. Es gibt ein paar Grundregeln, die Sie beachten sollten:

Wer bereits gespendet hat und nachträglich einen Betrug feststellt, kann beim Untersuchungsrichter eine Strafanzeige einreichen.