Betrugsfälle

Januar 2012: Falschsammler in den Kantonen Zürich, Baselland und St.Gallen

Neue Hinweise auf betrügerische Spendensammler kommen aus Winterthur, Dietlikon, Bottmingen und Walenstadt. Angeblich gehörlose Sammler bitten Passantinnen und Passanten vor Einkaufszentren, auf der Strasse oder in Parkhäusern um Spenden. Mit gefälschten Sammellisten erwecken Sie den Eindruck, die Spende komme einem vertrauenswürdigen Hilfswerk zu Gute. In Tat und Wahrheit behalten sie die Spenden aber selber. Verschiedene Polizeistellen haben in den vergangenen Monaten vor Falschsammlern gewarnt, mehrere Einkaufszentren informierten ihre Kundinnen und Kunden mit Aushängen und in Medienbeiträgen wird die Öffentlichkeit für diese Betrügereien sensibilisiert. Die Zewo nimmt weitere Hinweise gerne entgegen und erstattet Anzeige, wenn das rechtlich geschützte Gütesiegel missbräuchlich verwendet wird. Passantinnen in Passanten raten wir, sich nicht zum Spenden drängen zu lassen. Bei seriösen Hilfswerken gibt es immer auch die Möglichkeit, Informationsmaterial und einen Einzahlungsschein zu verlangen. 

November 2011: Betrüger in Graubünden und in Zürich

Die Bündner Ausgabe Südostschweiz vom 1.11.11 berichtet über Betrüger, die ahnungslosen Passanten Geld aus der Tasche ziehen. Die Kapo Graubünden erhält regelmässig Reklamationen von Bürgerinnen und Bürgern, die meist von jungen, angeblich gehörlose Personen, z.B. vor der Kantonalbank, abgefangen werden und anhand einer Sammelliste, die oft mit einem gefälschtem Zewo-Gütesiegel versehen ist, um eine Spende gebeten werden. Auch in Zürich haben sich laut Blick vom 1.11.11 solche Fälle ereignet. Bei der Schweizerischen Kriminalprävention ist dieses Problem folglich ebenfalls bekannt. Die Polizei ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen und bittet um konkrete Angaben zum Aufenthaltsort der Betrüger, damit rechtzeitig reagiert werden kann. Keinesfalls soll Bargeld ausgehändigt, sondern besser ein Einzahlungsschein verlangt werden. Am besten man geht erst gar nicht auf die falschen Spendensammler ein.

September 2011 «Gehörlose Bettler» in Zug

Mehrere Personen haben in den vergangenen Tagen versucht, Passanten zu Spenden zu animieren. Sie gaben an taubstumm zu sein und sammelten mit einem gefälschten Zertifikat Geld für eine Hilfsorganisation.

August 2011 Interview mit der Zewo

Tagblatt der Stadt Zürich vom 24. August 2011
Tagblatt der Stadt Zürich vom 24. August 2011

Die Geschäftsleiterin der Zewo erklärt, wie dubiose Spendensammler auf der Strasse vorgehen, was sie von seriösen Hilfswerken unterscheidet und wie sich Spenderinnen und Spender vor Betrügereien schützen können.

August 2011 Gefälschte Sammellisten in Zürich und Bern

Falsche Sammelliste
Falsche Sammelliste

Die Reklamation wegen Spendenbetrügern haben sich in den Sommermonaten in den Kantonen Bern und Zürich gehäuft. Die Sammler verwenden gefälschte Sammellisten, auf denen oft missbräuchlich Adressen von seriösen Hilfswerken verwendet werden. Die Zewo rät, sich auf der Strasse nicht zu Barspenden drängen zu lassen. Verlangen Sie stattdessen Unterlagen mit einem Einzahlungsschein und studieren Sie diese in Ruhe zu Hause. 

April 2011 Missbräuchliche Verwendung des Zewo-Gütesiegels im Thurgau

Falsche Sammelliste
Falsche Sammelliste

Gemäss Polizeiangaben waren in Basel und Thurgau Spendenbetrüger unterwegs. Laut einer Medienmeldung der Kantonspolizei Thurgau sammelte in Kreuzlingen ein Mann in einem Einkaufszentrum. Dieser verwendete eine gefälschte Sammelliste, auf der das alte Zewo-Gütesiegel missbräuchlich abgebildet ist. Die Stiftung Zewo hat bei der Polizei eine Anzeige wegen Missachtung des Markenschutzgesetzes eingereicht.

März 2011 Falschsammler in Winterthur

In den vergangenen Wochen sind Fälle von Spendensammlerinnen und Spendensammlern aus Winterthur bekannt geworden, die mit Sammellisten unterwegs sind, auf denen missbräuchlich das Zewo-Gütesiegel gedruckt ist. Wir mahnen zu besonderer Vorsicht bei Barspenden. Das Zewo-Gütesiegel wird nur an geprüfte Hilfswerke verliehen, nie an einzelne Personen. In einigen Kantonen, wie zum Beispiel im Kanton Zürich, gibt es eine Bewilligungspflicht für Sammlungen auf öffentlichem Grund. Die Gewerbepolizei Winterthur rät, sich auch diese Bewilligung zeigen zu lassen. Sie können auch beim genannten Hilfswerk nachfragen, ob es derzeit eine Sammlung durchführt oder sich bei der Zewo über einzelne Hilfswerke informieren. 

Oktober 2010 Dubiose Spendensammlungen in Einkaufszentren, Parkhäusern und auf der Strasse

In den vergangenen Wochen und Monaten sind Passantinnen und Passanten in Einkaufszentren, Parkhäusern oder auf der Strasse von Personen angesprochen worden, die angeblich Spenden sammelten für Gehörlose, Behinderte oder gegen die Beschneidung von Mädchen in Afrika. Ähnliche Fälle sind uns aus Basel-Stadt, Emmenbrücke, Cham, Volketswil, Winterthur und der Stadt Zürich bekannt. Mit Klemmbrett und Sammelliste ausgerüstet, sprechen die Sammelnden Passantinnen und Passanten an oder geben vor, selber gehörlos zu sein und nicht sprechen zu können. Sie setzen schlecht leserliche Kopien von Sammellisten mit Betragsvorgaben von beispielsweise 50 Franken ein, um Spendende damit unter Druck zu setzen, einen ähnlich hohen Betrag zu geben. Die Kontrolle der zuständigen Polizeistellen in Zug, Basel und Zürich ergaben, dass die Organisationen, denen die Spende angeblich zu Gute kommen sollte, gar nicht existieren. Die Spendensammler vernichten die ausgefüllten Spenderlisten jeweils nach kurzer Zeit. So soll verhindert werden, dass bei einer Festnahme durch die Polizei, die Deliktsumme rekonstruiert werden kann. Mehrere Polizeistellen warnen die Öffentlichkeit vor dieser Masche und weisen darauf hin, dass sich vertrauenswürdige Organisationen durch das Zewo-Gütesiegel auszeichnen. Wie die Polizei empfehlen auch wir, beim Spenden immer auf dieses Zeichen zu achten und sich nicht zu einer Spende drängen zu lassen. Verlangen Sie Unterlagen mit einem Einzahlungsschein und studieren sie diese in Ruhe.