Erstens: Fragen Sie sich, was Ihnen besonders am Herzen liegt. Ist es der Unweltschutz oder die Bekämpfung von Hunger und Armut, sind es Menschen mit einer bestimmen Krankheit, Sucht oder Behinderung oder sind es Kinder, Familien oder ältere Menschen, die in besonders schwierigen Verhältnissen leben? Vielleicht gibt es ja auch zwei oder drei Bereiche, in denen Sie sich engagieren möchten.
Zweitens: Informieren Sie sich, welche Organisationen in diesem Bereich tätig sind, zum Beispiel mit der Online-Datenbank oder mit einer Anfrage bei der Zewo-Geschäftsstelle.
Drittens: Vergewissern Sie sich, dass die Organisation, die Sie berücksichtigen möchten, seriös ist. Achten Sie darauf, dass sie transparent ist. Verlangen Sie Unterlagen und studieren Sie den Jahresbericht und die Statuten. Analysieren Sie die Jahresrechnung und den Revisionsbericht. Machen Sie sich ein Bild über die Tätigkeit, die Kostenstruktur, die Sammlungsmethoden und die Mittelverwendung. Vergewissern Sie sich, dass die Organisation einen gemeinnützigen Zweck verfolgt, wirkungsorientiert arbeitet und dass sie über angemessene Führungsstrukturen und Kontrollmechanismen verfügt.
All dies braucht etwas Zeit und Erfahrung. Einfacher ist es, wenn Sie auf das Zewo-Gütesiegel achten. Organisationen, die dieses Zeichen tragen, erfüllen die über 100 von der Zewo geprüften Kriterien. Sie werden regelmässig kontrolliert und gehen gewissenhaft mit Spenden um.
Viertens: Verzetteln Sie sich nicht. Verteilen Sie die verfügbaren Mittel nicht auf zu viele Hilfswerke und wechseln Sie die unterstützten Organisationen nicht zu häufig. Unterstützen Sie lieber regelmässig einige wenige, sorgfältig ausgewählte Organisationen. Dies ermöglicht Ihnen eine intensivere Auseinandersetzung mit den gewählten Themen. Die Organisationen freuen sich über das so zum Ausdruck gebrachte ideelle Mittragen der Anliegen und können besser planen. Sie selber werden dadurch weniger Post von Hilfswerken erhalten.
